Heute dreht sich bei uns alles um den Messschieber.

Erlernen Sie das korrekte Ablesen und erfahren Sie weitere interessante Fakten.

Die Lesezeit beträgt ca. 4:20 Minuten.

Die Schieblehre ist besonders für das schnelle Messen geeignet, da sie sehr universell und einfach in der Handhabung ist.
Produziert werden im Grunde 3 verschiedene Variationen. Dabei variieren Dimension (von 150mm – 1500mm), Genauigkeitsklasse und Art des Messschiebers.

Nonius-Messschieber Calimax | mit Tiefenmaß

Die Schieblehre – ganz allgemein

Weltweit gibt es für jedes Problem das passende Werkzeug – so viel steht fest. So gibt es auch die Schieblehre. Ihren genauen Ursprung kann man wohl nie richtig belegen, jedoch wurde das älteste Fundstück im griechischen Giglio-Wrack gefunden. Das Schiff sank im 6. Jahrhundert vor Chr. vor der italienischen Küste. Gefertigt war der Messschieber aus Holz. Später fand er weiterhin Gebrauch bei den Römern und den Griechen.

Aus welchem Material werden Schieblehren gefertigt?

Im Folgenden zählen wir die gängisgten Materialien, aus denen Messschieber gefertigt werden auf und arbeiten die Vor- und Nachteile heraus.

Es gibt zum einen die handelsüblichen aus Stahl. Diese sind meist mit einem Zusatzstoff verhärtet, was unter anderem den Vorteil mit sich bringt, dass der Messbereich weniger verschlissen wird. Hier ist die Skala zur Benutzerfreundlichkeit meist matt verchromt.

Dann gibt es noch die Messschieber aus Metall. Diese sind meistens auch rostfrei. Die Skala ist überwiegend auch matt verchromt.

Und zum Schluss wäre da noch der Kunststoff-Messschieber. Auch hier muss das Material durch eine weitere Komponente verstärkt werden.
Wir verwenden dafür Glasfasern, von denen in jedem Messschieber von uns ein 60 %-iger Anteil enthalten ist.
Das macht sie unter anderem kratz,- ritz- und wetterfest.

Digitale und analoge Messschieber – wo liegt der Unterschied

Wer die Wahl hat, hat die Qual – oder so. Zumindest lässt sich anhand der spezifischen Fähigkeiten ein geeigneter Anwendungsbereich finden und somit den passenden Messschieber für die jeweilige Tätigkeit.

Beginnen wir mit dem digitalen Messschieber. Dieser erlaubt ein vereinfachtes Ablesen des Messergebnisses von einem Display. Für schnelle Vergleichsmessungen ist eine Nullstellung in jeder Position möglich. Ein weiterer Vorteil ergibt sich durch die manuellen Umschaltmöglichkeiten der Einheiten, cm und Zoll/ inch. Ein zuverlässiger Begleiter für die ganze Welt also. Darüber hinaus darf man sich über eine serielle Schnittstelle freuen, die es einem ermöglicht Messdaten auszulesen, um diese auf dem PC direkt weiterverarbeiten zu können. Wer sich also nicht groß über das Nachkaufen von Batterien oder einen nicht immer voll vorhandenen Schutz vor Wasser stört, findet im digitalen Messschieber wahrscheinlich sein ideales und zuverlässiges Messwerkzeug.

Digitale Messschieber werden häufig eingesetzt, wenn es schnell gehen muss, da man die Ziffern auf dem Display besonders leicht und irrtumsfrei ablesen kann.

Kommen wir nun zu den analogen Messschiebern. Hier gibt es den Nonius-Messschieber und den Uhr-Messschieber. Beide haben den Vorteil, dass sie quasi unverwüstlich sind. Spritz- und Stahlwasser sind im Normalfall kein Problem. Der Uhr-Messschieber bringt noch den weiteren Vorteil der Nullstellung in jeder Position mit sich. Er ist auch zur Differenzmessung geeignet. Eine elektronische Messdatenerfassung ist sowohl beim Nonius als auch beim Uhr-Messschieber nicht möglich.

Wer schon einmal mit dem Nonius-Messschieber zu tun hatte, weiß – der ist nicht so einfach abzulesen!

Weil es uns wichtig ist, dass Ihnen keine Messfehler passieren folgt eine kurze Erklärung anhand Bildern und Texten.

Auf dem Schenkel des Messschiebers sehen Sie die Nonius-Längenskala. Sie garantiert ein sehr genaues Messergebnis. Für die Ablesung in inch verwenden Sie bitte auf die selbe Methode den oberen Nullstrich auf dem Messschenkel.

Zuerst messen Sie mit dem Schnabel das Zielobjekt. Die Nullstellung der Nonius-Längenskala ist dann Ihr Ansatz. Ziel der Ablesung ist hier, die Übereinstimmung des unteren Striches mit dem Oberen. Weisen die beiden Striche bei der Nullstellung eine Differenz auf, braucht man die Nonius-Längenskala. Das Bild dürfte das verdeutlichen.

Wie oben bereits erwähnt ist das Ziel, eine exakte Übereinstimmung der Nonius-Skala und der normalen Skala anhand eines Striches zu erreichen.

Wir hoffen die Bilder konnten Ihnen die Anwendung eines Messschiebers verständlich näher bringen. Achten Sie beim Ablesen stets auf einen geraden Blickwinkel. Dazu zitieren wir euch einen wertvollen Leser-Beitrag wie folgt: “ … bei einem herkömmlichen Noniusmessschieber kann es leicht zu einem „Paralaxfehler“ ( Messfehler durch Verschiebung des Blickwinkels ) kommen. Dieser tritt u.U. dann auf wenn der Blick nicht direkt auf den Nonius gerichtet ist. „

Was „ist“ Nonius?

Die Nonius ist eine bewegliche Längenskala zur Steigerung der Ablesegenauigkeit auf Messgeräten für Längen oder Winkel. Bei einem Nonius-Messschieber ist es möglich, alles mit einer Genauigkeit von bis zu 0,05 mm zu bemessen.

Zu guter Letzt wollen wir noch klären was es mit den Begriffen Messschieber und Schieblehre auf sich hat.

Tatsächlich handelt es sich beim Messschieber nicht um eine Lehre sondern um ein Messwerkzeug. Gemessen wird mit dem beweglichen Messschenkel. Der Begriff Messschieber wird somit von den Begriffen „messen“ und „schieben“ abgeleitet. Klingt soweit logisch.

Wie kommt man aber dann auf die Bezeichnung Schieblehre?

Tatsächlich kann man die Schieblehre auch als Lehre benutzen. Man verstellt den beweglichen Messschenkel auf das gewünschte Maß und fixiert den Messschenkel mit der Feststellschraube. Nun kann man die Schieblehre lehren. Der Begriff Schieblehre wird demnach von den Begriffen „lehren“ und „schieben“ abgeleitet.

Umgangssprachlich ist der Begriff Schieblehre sehr gängig. In der Praxis benutzt man den Messschieber jedoch zum Messen, daher lautet die korrekte Bezeichnung Messschieber und nicht Schieblehre.

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