Jeder kennt ihn – den Zollstock alias Gliedermaßstab

Ein Zollstock hat viele Namen. Da wären zum Beispiel: Gliedermaßstab, Gliedergelenkmaßstab, Klappmeter, Lineal, Maßstab, Messlatte, Messstab, Meter, Metermaß, Meterstab, Meterband, Schmiege, Zentimeter, Zentimetermaß, Zolli, Zollmaß, Zollstab, Doppelmeter (Schweiz), Gliedermeter, Klappmeter (Schweiz) und Elle.
Doch wie ist der Zollstock alias Gliedermaßstab überhaupt zu seinem Namen gekommen und was kann er eigentlich?

Das alles und noch mehr klären wir jetzt!
Die Lesezeit dieses Artikels beträgt ca. 4:30 Minuten.

Warum der Zollstock alias Gliedermaßstab heißt wie er heißt

„Zoll“ wie Zollstock kommt ursprünglich aus dem Mittelhochdeutschen. Dort schrieb man es „Zol“, was so viel bedeutete wie ein abgeschnittenes Stück Holz. Es war früher nämlich üblich, dass man abgeschnittene Holzstücke benutzt hat, um etwas auszumessen.
Der eigene Körper diente dabei als Richtmaß. So war zum Beispiel das Holzstück so lang wie der Daumen breit ist, oder auch so lang wie ein Teil des Fußes. Auch die Elle blieb dem nicht verschont.

Früher diente der Daumen als Richtmaß. Dabei war ein abgeschnittenes Holzstück so lang wie ein Daumen breit.

Um sich dies besser vorstellen zu können: Ein Zoll war der zwölfte Teil des Fußes. Das Stück Holz wurde in zwölf Abschnitte geteilt und fertig war der Zollstock. Ein Holzstock in der Länge eines Fußes also. Man kann annehmen, dass hier die ersten Vorläufer des heutigen Gliedermaßstabes entstanden sind.
Irgendwann wurde diese Art zu messen aber zu ungenau, da wie heute bekannt ist, nicht jeder Mensch gleich große Füße hat. So waren die Menschen gezwungen sich auf genauere Maßeinheiten zu einigen. Also vereinbarten sie, dass ein Zoll genau 2,54 Zentimeter lang sein soll.

Und wer sich jetzt wundert …

Heute messen wir nicht mehr in Zoll, sondern in Zentimetern und Metern. Demzufolge ist der Gliedermaßstab, auch Meterstab genannt, entstanden. Mittlerweile gibt es die guten Stücke aus Holz, Aluminium und Kunststoff. Einige Kunststoff-Gliedermaßstäbe sind der Vorteile wegen sogar verstärkt, zum Beispiel mit Glasfaseranteilen.

Es gibt Gliedermaßstäbe aus Holz, Aluminium und Kunststoff. Hier zu sehen ein Kunststoff-Gliedermaßstab vom Kunststoffwerk in Buchs.

Woher weiß ich denn nun, welches der beste Gliedermaßstab für mich ist?

Den falschen Gliedermaßstab zu besitzen ist schon ein bisschen so, wie den falschen Schuh zu tragen. Es passt einfach nicht und kann auch nicht passend gemacht werden. Man kommt auf keinen Nenner. Umso wichtiger ist es, sich bei der Wahl eines Gliedermaßstabes kompetente Beratung heranzuziehen. Je nachdem aus welcher Branche man stammt macht es wenig Sinn sich einen Holzmeterstab zu besorgen. Denn: Wo viel mit Wasser oder Chemikalien, zum Beispiel Farben, gearbeitet wird, braucht man sich am Ende nicht wundern, wenn beim neuen Gliedermaßstab die Kanten aufquellen oder man die Skala, von dem verzweifelten Versuch die Farbe abzuschrubben, kaum mehr ablesen kann. Ärgerlich trifft es hier nicht annähernd! Und wieder kann man sich nach einem neuen Begleiter umschauen.

Auf was lohnt es sich beim Kauf zu achten?

Wie robust und langlebig ein Gliedermaßstab ist, hängt von der Produktion jenem ab. Wissen sie zum Beispiel nicht, von wo der Gliedermaßstab überhaupt kommt, können sie sich in der Qualität leider nicht sicher sein. Und gerade in der Qualität eines Gliedermaßstabes gibt es zahlreiche Unterschiede. Also, achten sie unbedingt auf die Qualität ihres zukünftigen treuen Begleiters. Sollten sie sich in der Qualität unsicher sein, lassen sie sich unbedingt kompetent beraten. Eine elementare Rolle spielen beim Gliedermaßstab außerdem die Gelenke. An einem Gelenk, das nach einem halben Jahr schon ausleiert und / oder sogar rostet, finden sie keinen Spaß. Die Gelenke sind sozusagen der Hauptbestandteil eines Gliedermaßstabes, denn erst diese halten die einzelnen Glieder zuverlässig zusammen.

Achten Sie beim Kauf eines Gliedermaßstabes auf eine gute Qualität, so vermeiden Sie rosten und einen zu schnellen Verschleiß der Genauigkeit.

Ein Blick auf die Genauigkeitsklasse zu erhaschen ist hier auch kein Fehler. Die Mindestanforderung der EG-Genauigkeitsklasse beträgt III, dabei ist I die genauste Klasse. Wenn sie schonmal einen Gliedermaßstab in Gebrauch hatten, wissen sie sicherlich, dass dieser auch manchmal ganz schön was mitmachen kann. Damit sie auch lange was von ihrem Gliedermaßstab haben, empfehlen wir ebenso auf eine hohe Bruchdehnung zu achten, um die Stabilität auf ein Maximales zu bringen. Zusätzlichen Nutzen bringen beispielsweise Metallenden oder rücklaufende Skalen für beidseitiges Ablesen.

Können die heutigen Gliedermaßstäbe mehr als nur messen?

Mit der Zeit entwickelten sich die Menschen, die Welt und die Natur weiter. So schritten die Grundzüge des Zollstockes natürlich auch weiter voran. Heutzutage gibt es bekanntlich nichts was es nicht gibt. Die praktischen Allrounder gibt es mittlerweile in den verschiedensten Varianten. Da wären zum Beispiel ein Gliedermaßstab mit einem ausschiebbaren Tiefenmaß um Löcher zu messen.

Longlife Gliedermaßstab All-in-One mit integrierter Winkelskala und ausschiebbarem Tiefenmaß

Dies verschafft denjenigen, die damit täglich hantieren nicht nur wertvolle Zeit, sondern erspart ihnen auch umständliche Arbeitsschritte. Eher selten findet sich in einem Gliedermaßstab eine integrierte Winkelskala. Gerade in Berufen bei denen man öfters einmal bohrt und Teile zusammenfügt stellt das einen absoluten Mehrwert dar. Aber man kann mit Zollstöcken lange nicht nur gerade Strecken und Ecken messen! Ein Umfangmeter schafft auch bei einem runden Gegenstand Abhilfe. Und so findet sich für fast jedes Spezialgebiet der richtige Gliedermaßstab.

Finden Sie Umfangmeter, Winkelmesser und Co. bei uns im Sortiment! Unsere Gliedermaßstäbe bestehen ausschließlich aus Kunststoff mit Glasfaseranteilen.

Sie wollen gut beraten sein? Dann sind Sie bei uns genau richtig!
Kontakt kwbswiss

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